Dreijähriges duales Berufskolleg Metalltechnik

Das Berufskolleg ist zu empfehlen, weil sich für technisch begabte Schüler so mit einem mittleren Bildungsabschluß eine qualifizierte Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf in Zusammenwirken zwischen Ausbildungsbetrieb und Schule eröffnet. Zudem können mehrere Qualifikationen - Facharbeiterbrief, Staatlich geprüfter Berufskollegiat und Fachhochschulreife erworben werden.

Der Unterricht erfolgt an zwei Tagen in der Woche in nachfolgenden Fächern:
Pflichtbereich: Religionslehre, Deutsch, Wirtschafts- und Sozialkunde, Englisch I, Mathematik I, Produktionstechnik, Technische Kommunikation, Prozess- und Qualitätsmanagement, Mathematische und physikalische Gesetzmäßigkeiten mit insgesamt 16 Std./Woche.

Wahlfächer: Zusatzunterricht zum Erwerb der Fachhochschulreife erfolgt in den Fächern Englisch II und Mathematik II ab dem zweiten Ausbildungsjahr.

An den anderen Tagen der Woche erfolgt die betriebliche Ausbildung im Ausbildungsbetrieb.

  • gehobene fachliche Kenntnisse und Fähigkeiten
  • eine erweiterte Allgemeinbildung durch Erlangung des Facharbeiterbriefs in Verbindung mit der Urkunde eines "Staatlich geprüften Berufskollegiaten"
  • die Fachhochschufreife bei Besuch des freiwilligen Zusatzunterrichts
  • Tätigkeit im erlernten Beruf in qualifizierter Position
  • Eintritt in das 1. Schuljahr der Technikerschule nach einer Berufspraxis von zwei Jahren
  • Günstige Voraussetzung für eine Weiterbildung zum Meister
  • Zugang zur Fachhochschule bei erworbener Fachhochschulreife.
  • Berufsausbildungsvertrag mit einem Ausbildungsbetrieb im Berufsfeld Metalltechnik als
    • Industriemechaniker (in),
    • Werkzeugmechaniker (in),
    • Produktdesigner (in).
    Im Ausbildungsvertrag muß der Besuch des Berufskollegs vorgesehen sein. Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre.
  • Abschlusszeugnis der Realschule, Werkrealschule, 2-jährigen Berufsfachschule, Versetzung nach Klasse 11 des Gymnasiums oder gleichwertigen Bildungsabschluss.
Das Berufskolleg-Metalltechnik fängt zu Beginn eines jeden Schuljahres an, sofern die Mindestzahl von 16 Teilnehmern erreicht ist.