Informationstechnik

 

Der Unterricht ermöglicht anhand ausgewählter und exemplarischer Einheiten eine Orientierung in der von Informationsverarbeitung geprägten Umwelt. Es wird die Studierfähigkeit für technische und nichttechnische Disziplinen erworben. Darüber hinaus wird ein allgemeines Verständnis für die in alle Lebensbereiche eingreifende Informationstechnik vermittelt. Damit leistet das Fach Informationstechnik einen wesentlichen Beitrag zur Allgemeinbildung. Eine Voraussetzung dazu ist, das Interesse an technischen Fragestellungen zu fördern und zu vertiefen, technikwissenschaftliche Grundlagen zu vermitteln und die Einsicht zu wecken, technische Problemlösung als Veränderung der Umwelt zu erfassen.

Dieses Fach bereitet auf das Studium eines informationstechnischen Faches bzw. auf einen informationstechnischen Beruf vor, fördert aber auch allgemein die logisch-analytische Denkweise der Schüler/innen.

Auszug aus den Inhalten: Grundlagen der Digitaltechnik am Beispiel programmierbarer Logik-Bausteine, strukturierte Programmentwicklung, objektorientierte Programmentwicklung, Mikrocontrollertechnik, Datenübertragung, Betriebssysteme, Netzwerktechnik.

Der Bereich Systemtechnik beschäftigt sich vor allem mit der Zerlegung komplexer Systeme in einfachere Komponenten und der Organisation der Schnittstellen zwischen diesen.

Vorkenntnisse im Fach Computertechnik oder Technik sind nicht erforderlich. Mädchen und Jungen mit naturwissenschaftlich- technisch- analytischem Interesse sind für diesen Zweig gleichermaßen geeignet.

Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
Berechtigung zum Studium aller Fächer an allen Hochschulen bzw. Universitäten im In- und Ausland. Wer die Bedingung der zweiten Fremdsprache beim Eintritt ins TG noch nicht erfüllt, muss Französisch oder Spanisch für Anfänger 3 Jahre lang besuchen.

Fachhochschulreife
Abgang nach der 12. Jahrgangsstufe unter bestimmten Mindestvoraussetzungen. Anschließend muss eine Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen werden. Die Fachhochschulreife berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule.

Aufnahmebedingungen

  • Abschlusszeugnis der Realschule oder zweijährigen Berufsfachschule oder Berufsaufbauschule oder Klasse 10 der Hauptschule (dem Realschulabschluss gleichwertiger Bildungsstand) jeweils mit einem Notendurchschnitt von 3,0 in den Fächern Deutsch , Englisch und Mathematik und mindestens ausreichend in jedem dieser Fächer - oder -
  • Versetzungszeugnis in Klasse 10 oder 11 eines Gymnasiums (G8)

Anmeldung bis 01. März

Zur Anmeldung reicht zunächst das letzte Halbjahreszeugnis. Das maßgebende Abschlusszeugnis bzw. Jahreszeugnis ist nach Erhalt unverzüglich nachzureichen. Gehen mehr Anmeldungen ein als Plätze zur Verfügung stehen, wird ein Auswahlverfahren durchgeführt. Eine Aufnahmezusage kann nur unter der Bedingung erteilt werden, dass die für die Klassenbildung erforderliche Mindestschülerzahl nach der Verwaltungsvorschrift zur Unterrichtsorganisation erreicht wird.